Partner Login Anruf an byon Anruf an byon +49 69 710 486 400 Mail an byon Mail an byon
byon communicate kontakt allgemein

Ihr Kontakt zu byon
Jetzt kontaktieren
Tel.: +49 69 710 486 400
kontakt@byon.de

Zum Kontakt

byon communicate blog 05 byon Karrierestart in der IT byon Karrierestart in der IT byon Karrierestart in der IT

Karrierestart in der IT

Ausbildung & Karriere | 17.04.2023

Karriere in der IT

Matteo Napoletani absolviert derzeit eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bei byon. Der 21-Jährige befindet sich im zweiten Lehrjahr und berichtet im Interview über seine ersten Erfahrungen im Berufsleben, der Zusammenarbeit bei byon

 

byon-communicate-Ausbildung bei byon

Matteo, warum hast du dich überhaupt für eine Ausbildung entschieden und wie bist du auf deinen Ausbildungsberuf und später zu byon als Ausbildungsbetrieb gekommen?

Matteo: Ich bin generell ein Mensch, der nicht gut durchs Zuhören lernt, sondern mehr durch praktische Aufgaben. Mit dem Start meiner Ausbildung konnte ich außerdem mein Praxisjahr für mein Fachabitur vervollständigen. Aus diesem Grund habe ich mich gegen ein Praktikum und ein etwaiges Studium, sondern für eine Ausbildung entschieden. Durch meine ersten schulischen Erfahrungen im Informatik-Leistungskurs habe ich mich konkret nach IT-Ausbildungsstellen umgeschaut. Über die Plattform ausbildung.de bin ich dann auf byon als TOP 5 Arbeitgeber und eine entsprechende Ausbildungsstelle gestoßen. Ich habe bewusst Ausschau nach einem nicht allzu großen Unternehmen gehalten, weil mir der persönliche Austausch im Unternehmen besonders wichtig ist. Insgesamt habe ich dann drei Bewerbungen versendet – unter anderem an byon. Von byon habe ich direkt ein paar Tage später eine Rückmeldung bekommen. Das hat einen sehr positiven Eindruck auf mich gemacht, gerade weil es bis zum Ausbildungsstart nur noch wenige Wochen waren. Kurz darauf gab es ein erstes Video-Interview und später nochmals ein persönliches Vorstellungsgespräch, das mich überzeugt hat.

Gerade die erste Zeit als Berufseinsteiger in einer neuen Umgebung ist besonders spannend. Wie sahen deine ersten Tage und Wochen bei byon aus?

Matteo: In der ersten Woche habe ich gemeinsam mit den anderen Auszubildenden in verschiedenen Meetings erstmal das Unternehmen und die verschiedenen Tools sowie unsere Ansprechpartner kennengelernt. Gleich zu Beginn hatte ich dann besonderes Glück, weil ich in ein großes SD-WAN-Projekt eingebunden war. Das hat mich motiviert, da ich direkt anpacken konnte und mich auf die Weiterarbeit im Projekt am nächsten Tag gefreut habe. Aber natürlich war in der ersten Zeit alles neu – ich musste mich in neue Prozesse und Themen einarbeiten. Das hat sich dann schon sehr von meinen IT-Kenntnissen aus der Schule unterschieden, wo wir hauptsächlich programmiert haben.

Welche konkreten Aufgaben übernimmst du und was war dein bisheriges Highlight in deiner Ausbildungszeit?

Matteo: Ich bin schon jetzt – angepasst auf meine Interessen und Fähigkeiten – im Bereich SD-WAN spezialisiert. Zu meinen Aufgaben gehören beispielsweise Standortvernetzungen von Unternehmen und IT-Security. Konkret bedeutet das, dass ich dabei unterstütze, unsere Kunden an das Internet anzubinden und gegebenenfalls verschiedene Unternehmensstandorte miteinander zu verbinden. Gemeinsam mit dem Kunden erarbeiten wir die Anforderungen des Projekts und planen zum Beispiel nötige Router und Switche, sozusagen Mehrfachsteckdosen für Internetverbindung, oder richten eine entsprechende Firewall ein. Außerdem überwachen wir die Funktionalität der Netzwerke. Zudem bin ich bei Problemen im Support für unsere Kunden tätig.

Im Arbeitsalltag ist es besonders spannend, wenn ein Projekt, an dem ich mitgewirkt habe, in Betrieb genommen wird. Dann zu sehen, ob oder dass die Umsetzung funktioniert, ist eine tolle Bestätigung für die eigene Arbeit. Natürlich gibt es auch ganz besondere Aufgaben, die als Highlight hervorstechen: Vergangenen September durfte ich beispielsweise Besucherinnen und Besuchern der Digital X, einer Digitalisierungs-Messe in Köln, einen von mir entworfenen Beispielaufbau eines SD-WAN-Konstruktes erklären.

Gab es bisher etwas, was du im Vergleich zu deinen Erfahrungen aus der Schule vor deiner Ausbildung nicht erwartet hättest oder was du als herausfordernd wahrgenommen hast?

Matteo: Unerwartet war, dass die Inhalte in der Berufsschule größtenteils auf den Ausbildungsberuf und damit die Tätigkeit im Unternehmen abgestimmt sind. Spannend war für mich am Anfang außerdem, wie unglaublich komplex ein Unternehmen und die damit verbundenen Prozesse sind. Natürlich sind auch die acht Stunden Arbeit pro Tag in den ersten Monaten anstrengend – aber daran gewöhnt man sich schnell. In meinem Ausbildungsberuf habe ich zudem alle sechs Wochen zwei Wochen Berufsschulunterricht, der in der Regel zwischen 8 und 13 Uhr stattfindet. Den Rest des Tages müssen die Azubis von byon nicht ins Unternehmen, sondern können den Nachmittag für Hausaufgaben oder zum Lernen für Klausuren nutzen. Mir ist bei meinem Berufseinstieg außerdem aufgefallen, wie viel selbständiger man sein kann, aber auch sein muss. Das reicht von der Einteilung der Aufgaben bis hin zu Pausen-Absprachen, die nicht wie in der Schule fix vorgegeben sind.

Gibt es Wissen, dass du in der Schule nicht gelernt hast, dir aber beim Berufseinstieg geholfen hätte? 

Matteo: Ja, dazu gehören vor allem die Themen, mit denen man sich auseinandersetzen muss, wenn man ins Berufsleben einsteigt wie zum Beispiel Verträge, Anträge, Gehaltsabrechnungen, Steuern etc. Aber auch im Bereich Berufsorientierung und bei der Unterstützung im Bewerbungsprozess sehe ich Verbesserungspotenzial. Auch das Thema Terminplanung und Zeitmanagement spielt im Beruf eine ganz andere Rolle. Hier heißt es erstmal ein Gefühl dafür zu bekommen, wie viel Zeit eine Aufgabe in Anspruch nimmt.

Ich muss aber auch sagen, dass mir viele Dinge aus der Schule im Berufsalltag helfen. Dazu gehört beispielsweise längere Texte zu schreiben, um im Job komplexere E-Mails verständlich verfassen zu können. Auch das Präsentieren vor der Klasse ist hilfreich für spätere Vorträge.

Wie nimmst du das Thema Weiterentwicklung und Weiterbildung in der Ausbildung bei byon wahr?

Matteo: Was beispielsweise Schulungen zu Soft Skills angeht, stehen diese allen Beschäftigten zur Verfügung – egal ob Azubi oder bereits mit 20 Jahren Berufserfahrung. Abgestimmt auf meinen Spezialisierungsbereich habe ich auch fachlich schon mehrere Schulungen vom Technologieanbieter Fortinet absolviert und dafür Zertifikate erhalten.

Vom Betrieb wurden wir Auszubildenden außerdem auf das Projekt „Digital Azubi Plus – Digitale Kompetenzen für Auszubildende in Hessen“ aufmerksam gemacht. Mit Unterstützung weiterer Kolleginnen und Kollegen konnte ich mit zwei Ausbildungskollegen unsere Idee für ein Digitalisierungsprojekt im eigenen Unternehmen entwickeln und präsentieren. In unserem Fall handelte es sich um eine App, die die Verwaltung aller Geräte und Lizenzen ermöglicht.

Wie nimmst du die Zusammenarbeit und den Austausch bei byon wahr?

Matteo: Grundsätzlich herrscht bei byon eine sehr gute Arbeitsatmosphäre und ein Austausch auf Augenhöhe. Besonders schätze ich die Hilfsbereitschaft der Kolleginnen und Kollegen bei Fragen oder Problemen. Dadurch, dass ich als Azubi auch im internen Support bei IT-Problemen unterstütze, habe ich schnell Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen kennengelernt. Das war vor allem in der Anfangszeit meiner Ausbildung hilfreich, weil viele Beschäftigte aufgrund der Pandemie von zuhause gearbeitet haben.

Im Unternehmen werden zur Unterstützung der Azubis immer wieder Lernkreise organisiert, zum Beispiel als Vorbereitung für Abschlussprüfungen. Außerdem helfen die Azubis aus den höheren Jahrgängen den Azubis, die ein Lehrjahr unter ihnen sind.

Wie sehen deine Zukunftspläne aus und welche Tipps kannst du jungen Menschen geben, die sich für eine Ausbildung im Bereich IT interessieren?

Matteo: Mein Plan ist, die Ausbildungszeit von drei auf zweieinhalb Jahre zu verkürzen. Nach meinem Abschluss möchte ich auf jeden Fall weiterhin arbeiten. Ein Studium ist für mich momentan keine Option. Trotzdem möchte ich mich im Bereich SD-WAN mit neuem Wissen weiterentwickeln.

Wenn man mit dem Gedanken spielt, eine Ausbildung im Bereich IT zu absolvieren, ist ein grundsätzliches Interesse an IT eine sehr gute Voraussetzung. Ich empfehle Interessierten, sich vorab mit dem Thema IT zu beschäftigen, die Grundlagen zu Betriebssystemen und Netzwerken zu recherchieren und sich idealerweise grob zu orientieren, welcher Bereich wie etwa Programmierung, Security oder Infrastruktur einen anspricht.